Bönener Handballfrauen wollen sich nicht aus dem Auge verlieren

Zum Abschied von Sandra Greitzke ein gemeinsames Lächeln in die Kamera: zum vorerst letzten Mal. Viele Spielerinnen schlossen sich dem Hammer SC an.  FOTO: LIESEGANGZum Abschied von Sandra Greitzke ein gemeinsames Lächeln in die Kamera: zum vorerst letzten Mal. Viele Spielerinnen schlossen sich dem Hammer SC an. FOTO: LIESEGANGWieviele Jahre es her ist, dass Altenbögges Handballfrauen im Meisterschaftsbetrieb aussetzten, daran kann sich Mirjam Schrupkowski nicht erinnern. „Ich denke, es ist schon acht bis zehn Jahre her“, sagt die „letzte“ Spielertrainerin des RSV Altenbögge.

Ihre Mannschaft, die die Saison als Vorletzter abschloss, löst sich auf (WA berichtete). „Wir waren ja mit mir nur noch acht Spielerinnen“, so Schrupkowski. „Und ich wollte bei Fortbestand der Mannschaft ja ausschließlich als Trainerin arbeiten.“ Beide Torfrauen, Kathrin Jösting und Sandra Greitzke, hatten ihren Abschied schon vor dem Saisonende bekannt gegeben. „Da war das Ende eigentlich schon klar.“ Auf der Kippe standen noch Lena Heinemann und Janine Gersie, die noch nicht wussten, was sie künftig studieren und an welchem Ort. Dem Handball werden wohl alle treu bleiben. Lena Wagner und Sophia Bussmann sind schon beim Hammer SC. Beim Landesligisten spielen seit Jahren Lena und Ingö Böttcher. Die beim RSV ausgebildeten Bönenerinnen sind dort Leistungsträger. Zum Probetraining im Hammer Süden ist aktuell Laura Zumdick. „Isabell Ranz überlegt auch, zum HSC zu gehen“, weiß Schrupkowski. Sie selbst wird dem Handball nicht nur als Schiedsrichterin treu bleiben. „Ich gehe zum TuS Overberge“, erzählt Schrupkowski, „Trainer Rene Zacharias war mein Auswahltrainer und versucht schon länger, mich zu ködern.“ Auf Grund der Personaldecke sei in der abgelaufenen Kreisligasaison nicht mehr drin gewesen für die RSVFrauen. „Vielleicht noch ein, zwei Plätze besser.“ Älteste Nachwuchsmannschaft ist die der C-Mädchen. „Die sind ja erst 13 und dürfen erst ab 16 mit Doppelspielrecht bei den Frauen mitwirken“, erklärt Schrupkowski. „Wir sind aber nicht im Ärger auseinandergegangen“, betont die Spielertrainerin ausdrücklich. „Und wir werden uns nicht aus den Augen verlieren, weiter einmal im Monat treffen.“ Es sei kein endgültiges Aus des Frauenhandballs beim RSV Altenbögge. Im Hinterkopf bleibe, in nicht allzu ferner Zukunft wieder zusammen das Trikot des RSV Altenbögge zu tragen. 

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